Gollmar & Jäger - Springe direkt:

Hauptnavigation

Ärztenews
Ausgabe:

Ärztenews

Mietereinbauten in Arztpraxis

Arztpraxis zum Vorsteuerabzug berechtigt ...mehr

Praxisveräußerung durch den Erben

Erbe haftet für Steuern auf Veräußerungsgewinn ...mehr

Ambulante Kranken- und Altenpflege

Abgrenzung von freiberuflichen zu gewerblichen Tätigkeiten ...mehr

Grenzüberschreitender Apothekenrabatt

Vorlage zum Europäischen Gerichtshof ...mehr

Höhere Pflegelöhne

Die Bundesregierung will Pflegeberufe attraktiver machen und damit den Pflegenotstand bekämpfen. ...mehr

Steuerfreie Arbeitgeberleistungen für Bildschirm-Arbeitsplätze

Arbeitgeber können hier gegenüber ihren Mitarbeitern großzügig sein. ...mehr

Kulturlinks – Frühjahr 2020

Im Frühjahr 2020 gibt es wieder interessante Veranstaltungen! ...mehr

Steuerfreie Arbeitgeberleistungen für Bildschirm-Arbeitsplätze

Arbeitsmedizin

Spezialbrillen für Bildschirme

Die Bildschirmarbeitsverordnung (§ 6 BildScharbV) sieht in Verbindung mit der „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge“ vor, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern eine angemessene Untersuchung der Augen und des Sehvermögens durch einen Augenarzt oder Betriebsarzt anbieten müssen. Darüber hinaus müssen den Mitarbeitern spezielle Sehhilfen für Arbeiten an Bildschirmgeräten zur Verfügung stehen. Die dafür notwendigen Kosten muss der Arbeitgeber zahlen (§3 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3 des Arbeitsschutzgesetzes ArbSchG).

Lohnsteuerfreie Leistungen

Arbeitgeber können hier gegenüber ihren Mitarbeitern großzügig sein. Denn die vom Arbeitgeber aufgrund dieser gesetzlichen Verpflichtung übernommenen Kosten sind nach R 19.3 Abs. 2 Nr. 2 der Lohnsteuer-Richtlinien (LStR) steuer- und auch sozialversicherungsfrei. Voraussetzung ist aber eine entsprechende Verordnung durch einen Augenarzt.Der Augenarzt muss bescheinigen, dass die spezielle Sehhilfe notwendig ist, „um eine ausreichende Sehfähigkeit in den Entfernungsbereichen des Bildschirmarbeitsplatzes zu gewährleisten“ (vgl. LStR R 19.3).

Massagen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat bereits in 2001 (Az VI R 177/99) entschieden, dass Vorbeugemaßnahmen des Arbeitgebers gegen eine spezifisch berufsbedingte Beeinträchtigung der Gesundheit des Arbeitnehmers im Einzelfall nicht als Arbeitslohn zu erfassen ist. Im Streitfall wurden Mitarbeitern an Bildschirmarbeitsplätzen Massagen angeboten, die ein Masseur den Arbeitnehmern auf Kosten des Arbeitgebers im Betrieb verabreichte. Die Notwendigkeit der Maßnahmen muss allerdings durch einen medizinischen Dienst der Krankenkasse oder der Berufsgenossenschaft oder durch Sachverständigengutachten dargelegt werden.

Stand: 25. Februar 2020

Bild: DOC RABE Media - Fotolia.com

Globalnavigation

hCards

Logo von Gollmar & Jäger
Gollmar & Jäger, work: Hugo-Wolf-Weg 1, 73230 Kirchheim unter Teck, Deutschland, work: 07021 48628-0, fax: 07021 48628-18
Logo von Atikon
Atikon, work: Kornstraße 15, 4060 Leonding, Österreich, work: +43 732 611266 0, fax: +43 732 611266 20